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Geolehrpfad

Veranstaltungsort
 
30629 Hannover

Kontakt zum Veranstalter
VCP Hannover Kleefeld-Buchholz
Johann-Piltz-Ring 65
30629 Hannover
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Art der Aktion
Beschreibung
Geolehrpfad Stadtkinder mit moderner Technik an die Natur heranführen
Inhalte und Zielsetzung  

Stadtkinder haben einen zunehmend geringen Bezug zur Natur. In den Kinderzimmern haben multimediale Geräte Einzug erhalten. Das Spielen in der Natur gerät in den Hintergrund. Dabei ist nachgewiesen, dass ein verantwortungsvoller Umgang Erwachsener mit der Natur nur dann möglich ist, wenn diese als Kinder selbst »Natur erlebt haben«. Nachträglich kann ein verantwortungsvoller Umgang nicht mehr so effektiv »erlernt« werden. 

Der VCP Kleefeld-Buchholz bemüht sich in zahlreichen Projekten Kinder und Jugendliche an die Natur heranzuführen. Die Ausgangsfragestellung war, wie sich der pfadfinderische Grundgedanke IN und MIT der Natur zu leben in den Gruppenstunden in der Großstadt vereinbaren lässt. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Hannover Kleefeld-Buchholz hatten eine Idee. Die Kombination aus moderner Technik und der Natur soll Kinder und Jugendliche motivieren ihre Umwelt intensiver wahrzunehmen.

Das Projekt Geolehrpfad


 
In diesem Projekt sollen Kinder und Jugendliche mittels moderner Schnitzeljagd (Geocachen) an die Natur herangeführt werden. Mithilfe von Koordinaten und einem GPS-Gerät werden verschiedene Stationen im Wald oder andere interessante Orte in der Natur aufgesucht und Rätsel gelöst, um Hinweise auf weitere Stationen zu erhalten. Dabei geht es nicht um die schnelle Abarbeitung von den Stationen sondern auch um das Verweilen an einem Ort und die Beobachtung der Natur. 

Einige Aufgaben können nur im Team gelöst werden, so dass alle Teilnehmer eingebunden werden müssen.

 

Was ist Geocachen? 

Das Wort „Geocaching“ kommt von dem griechischen Wort geo (Erde) und dem englischen Wort „Cache“ (geheimes Lager). Häufig wird es auch einfach als Schatzsuche oder als GPS-Schnitzeljagd bezeichnet. 

 

Inzwischen gibt es weltweit viele Anhänger dieser Sportart, die sich wie jede andere Subkultur auch einer eigenen Sprache bedient und klar definierte Spielregeln mit dem dazugehörigen Verhaltenskodex erwartet. 

Hierzu gehört unter anderem das Vertrauen darin, dass man den Cache sorgfältig behandelt, nichts veruntreut und die Natur schützt. 

 

In Deutschland gab es Ende 2009 gut 25 000 aktive Geocacher. Alle Nicht-Cacher werden angelehnt an „Harry Potter“ als Muggels bezeichnet und es wird sich große Mühe gegeben, Geheimhaltung zu wahren. Dies hat letztendlich etwas damit zu tun, dass es immer wieder passiert, dass Caches von Nichtwissenden zerstört oder entfernt werden und damit das „Spiel“ verderben. 

 

Ein Geocache ist normalerweise ein versteckter, wasserdichter Behälter in dem sich ein Logbuch befindet, in das sich der Finder einträgt. Dieser Cache wurde vorher von jemandem (dem so genannten Owner) versteckt und die Koordinaten auf einer der bekannten Internetplattformen veröffentlicht. Neben den „normalen“ Caches gibt es auch noch Multi-Caches bei denen mehrer Stationen mit Rätseln, Zähl- oder Beobachtungsaufträgen abgelaufenen werden müssen, bevor die Dose mit dem Logbuch gefunden werden kann. Bei Mysterie-Caches müssen ebenfalls –mitunter recht schwierige – Rätsel gelöst werden, um die Koordinaten des Versteckes errechnen zu können. Die Geschichte des Geocachings geht dabei auf das so genannte Letterboxing zurück, bei dem an bestimmten Orten Behälter mit Logbüchern versteckt wurden, die mit Hilfe von Karte und Kompass aufgespürt wurden und bereits seit 1854 im Dartmoor bekannt waren.

Kosten

 

Die Kosten für die Anschaffung von zehn GPS – Geräten und den Materialien für die einzelnen Stationen, wurden größten-teils aus Projektmitteln von Generation 2.0 und aus eigenen Mitteln finanziert.

 

 Motivation

 

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder wurden durch das Projekt auf verschiedenste Weise motiviert. Im Vorfeld mussten Ideen für Fragestellungen an den Stationen des Lehrpfads gesammelt werden und die Umsetzung der Stationen geplant werden. Hierzu mussten die notwendigen Informationen beschafft und fachlichen Fragen geklärt werden. 

 

Neben dem biologischen Aspekt, gab es handwerkliche  und programmiertechnische Probleme für die Begleit-homepage zu bewältigen.

Das Geocachen an sich stellte für die Jugendgruppe eine hohe Motivation dar. Durch den Projektcharakter konnte das Ergebnis der eigenen Arbeit einer großen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dieses führte zu einem großen Antrieb jede Station für sich im Detail zu planen und auszufeilen. Die Umsetzung des Projektes 

in den Gruppenstunden und an einer extra dafür durchgeführten Wochenendfahrt führte zu einer hohen Bereitschaft sich einzubringen.

 

Technische Realisierung

 

Geplant war das Verstecken von über 50 Geocaches im südlich von Hannover gelegenen Bockmerholz. Das Waldgebiet ist zum einen etwas abgelegen von der Stadt und zum anderen dennoch gut zu erreichen.

An den einzelnen Stationen können verschlüsselte Informationen zu weiteren sog. BONUS-Caches gesammelt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass die einzelnen Stationen auf der offiziellen Geocaching.com Internetseite veröffentlicht werden sollten und daher die Vorgabe eines Mindestabstands zu anderen Geocaches eingehalten werden musste. Damit fiehlen Hannovers Stadtwälder für eine so große Anzahl an Geocaches aus, da es in unmittelbarer Stadtnähe einfach schon zu viele versteckte Dosen gibt. 

 

Probleme bei der Durchführung

 

Der ortsansässige Förster zeigte sich mit dem Projekt einverstanden. Die gleichzeitige Veröffentlichung einer großen Anzahl neuer Geocaches an einem Ort lässt jedoch eine sehr hohe Besucherzahl in den ersten Tagen vermuten. Daher entschied sich der Prüfer der Internetplattform eine schriftliche Einverständnis der Försterei einzufordern.

Diese Erklärung konnte jedoch nicht vom Förster ausgestellt werden, so dass unsere Projektidee an den Geocaching Beauftragten der Landesforsten weitergereicht wurde.

Dort lobte man zwar unser Engagement und vor allem die Nachfrage vor der Veröffentlichung, hielt jedoch den Misburger Stadtwald für das Projekt für geeigneter.

Leider gibt es in dem uns zugewiesenen Waldgebiet bereits so viele Geocaches, dass die Abstandsvorgaben von Geocaching.com nicht eingehalten werden konnten.

Die Landesforsten argumentierten damit, dass die anderen Caches im Waldgebiet nicht angemeldet sein und damit für unser Projekt entfernt werden müssten.

Dieses würde jedoch in der Cachergemeinschaft zu einem großen Eklat führen, dass diese Option für uns nicht in Frage kam.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte noch kein zufrieden stellender Ort für die Verstecke gefunden werden.

 

Nachhaltigkeit


Die Geocaches stehen nach der Veröffentlichung durch die Anbindung an die Geocaching Homepage einer großen Anzahl von Geocachern zur Verfügung. Durch die Teilnahme am Spiel, bedarf es keiner zusätzlichen Öffentlichkeitsarbeit, um auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Sollte eine Dose nicht gefunden werden können oder beschädigt sein, so erhält der Eigentümer eine E-Mail über die Plattform, so dass der Schaden schnell behoben werden kann.

Zusätzlich kann der Lehrpfad in Tagesaktionen einem neuen Publikum gezeigt werden, so dass der Wartungsaufwand nach der Freischaltung überschaubar bleibt.

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