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01.07.2014 12:45 - Von: Rock'n'Move

Verwendungsnachweis Rock'n'Move

Gruppe:
Plakat Rock'n'Move

Plakat Rock'n'Move

Verwendungsnachweis Rock’n‘Move

Die Idee zum Projekt entstand auf einem Treffen der Musikinitiative Bad Essen an dem der Jugendpfleger Nils Bollhorn teilnahm. Hierbei erfuhr die Musikinitiative, dass aktuell eine Gruppe von Skatern den Skatepark renoviert und erweitert und dass direkt nebenan eine andere Gruppe eine Dirtbahn errichtet. Schnell wuchs im lockeren Gespräch die Idee gemeinsam mit diesen Jugendszenen und dem bekannten Boulder Pool, mit dem die Musikinitiative bereits gemeinsam Projekte durchführt, ein besonders Event zu planen. Daraufhin vereinbarten alle Gruppierungen ein gemeinsames Treffen im TriO Bad Essen und entwickelten das Konzept Rock'n'Move. Nachdem klar war das Rock'n'Move stattfinden wird, vergrößerte sich die Projektgruppe nochmals gegenüber der Gruppe, die den Antrag gestellt hat. Viele weitere Jugendliche sagten nun ihre Hilfe zu.

Nachdem die Idee von Rock'n'Move ausgearbeitet war, sind die Kosten ermittelt worden, die zunächst für Kopfschmerzen sorgten, da der Kostenumfang ungefähr 5.500,- € betrug. Mit Unterstützung durch Nils Bollhorn begann die Projektgruppe Förderanträge zu stellen und Spenden zu sammeln. Erfreulicherweise kamen relativ schnell Zusagen von Generation 2.0, dem Jugendamt Bohmte und eine Spende zusammen, sodass ein Großteil der Kosten gedeckt war und mit dem Projekt tatsächlich begonnen werden konnte. Nun begannen die einzelnen Kleingruppen jeweils eigenständig ihre Aufgaben zu erledigen und auf ein paar gemeinsamen Treffen der Projektgruppe und einer internen Facebookgruppe wurden die anderen Gruppen über den jeweiligen Stand der Dinge informiert. Dabei dauerten die Arbeiten an Skatepark und Dirtbahn deutlich länger als zunächst gedacht. Diese Tatsache führte ab und an zu Stress und einige Gruppen glaubten nicht mehr so richtig daran, dass zum Event alles fertig ist. Doch unter großen Kraftanstrengungen wurden am Abend vor Rock’n’Move sowohl Skatepark als auch Dirtbahn rechtzeitig fertiggestellt. Leider zog sich die Gruppe der Skater sehr stark aus dem Projekt zurück, da einige Mitglieder der Gruppe bemängelten, dass die neuen Rampen für sie nicht geeignet seien. Andere Skater sahen dass deutlich anders und sprangen erfreulicherweise ein. Eine Woche vor Rock’n’Move trat ein nächster Schock ein, als festgestellt wurde, dass alle Plakate, die an den Straßen aufgehängt worden sind, verschwunden sind, obwohl es eine Genehmigung vom Ordnungsamt gab. Leider stellte sich heraus, dass der Bauhof einen Fehler begangen hatte. In einer spontanen Aktion wurde so viel wie möglich wieder nach plakatiert. Drei Tage vor dem Event galt es dass nächste Problem zu lösen. Aufgrund der großen Entfernung zwischen Eventgelände und nächstem Stromanschluss am Feuerwehrhaus, bezweifelte der Elektriker, ob beim geplanten Aufbau genügend Strom für die gesamte Technik ankommt. Kurzerhand musste gemeinsam ein Kompromiss gefunden werden. Die Skater mussten auf eine ihrer neuen Rails verzichten, weil die Theke und die Pommesbude um platziert werden mussten und die Zuschauer ein Stück über die Skateanlage geführt werden mussten. Der hierfür benötigte Absperrzaun konnte glücklicherweise vom Bauhof geliehen werden. Somit konnten sie ihren Fehler mit den Plakaten wieder begleichen.  Am 13.06 begann dann der Aufbau für Rock’n’Move. Die Veranstaltung verlief wie geplant und ohne weitere Zwischenfälle. Zum Glück verletzte sich auch nur ein Skater und er musste mit einem Armbruch ins Krankenhaus gebracht werden. Im Folgenden wird der Ablauf der Veranstaltung chronologisch dargestellt.

-          13.06, 16-20 Uhr Aufbau Bühne

-          13.06, 18-22 Uhr Aufbau Boulderwände Teil 1

-          13.06, 20-22 Uhr Aufbau Theke und Pommesbude

-          13.06, ab 22 Uhr Wachdienst bewacht Aufbauten

-          14.06, 8-12 Uhr Aufbau Pavillons, Absperrung, Soundcheck, Auf

-          14.06, 10-13 Uhr Aufbau Boulderwände Teil 2

-          14.06, 13-18 Uhr Rock’n’Move sportlicher Teil

-          14.06, 18-19 Uhr Siegerehrung und Soundcheck Bands

-          14.06, 18-20 Uhr Abbau Boulderwände

-          14.06, 19-22:30 Uhr Konzert

-          14.06, 22:30-01:30 Uhr Abbau Technik, Pavillons, Absperrung, Theke und Pommesbude

-          15.06, 01:30-03:30 Uhr gemeinsamer Ausklang der Projektgruppe im TriO

-          15.06, 10-12 Uhr Abbau Bühne

Während der Veranstaltung konnte der geplante Ablauf tatsächlich eingehalten werden. Ärgerlicherweise kam es um 18:30 Uhr zu einem starken Regenschauer, der genau zwischen Sportteil und Konzert dafür sorgte, dass alle Besucher verschwanden. Glücklicherweise klare der Himmel schnell wieder auf und pünktlich um 19 Uhr kamen die Besucher zum Konzert zurück. Mit den Besucherzahlen sind wir zufrieden, wobei es, wie immer, mehr hätten sein können. Tagsüber zur Sportveranstaltung hielten, wie erhofft, immer wieder Sparziergängen an und schauten dem Treiben zu. Mit der Resonanz der aktiven Sportler sind wir sehr zufrieden. Es kamen mehr Sportler als von den einzelnen Gruppen erwartet, sodass die Veranstaltung in dieser Hinsicht ein voller Erfolg war. Die Boulderer bemängelten im Nachhinein, dass sie etwas Abseits der Veranstaltung standen, da die Besucher den Erdhügel nicht, wie erwartet, als Zuschauerhügel nutzten und dadurch die Boulderwände hinter dem Hügel kaum entdeckt wurden. Bei einer Wiederholung muss hier etwas verändert werden. Zum Konzert am Abend kamen schätzungsweise 250 Besucherinnen, was als voller Erfolg gewertet werden kann. Die Atmosphäre auf dem Gelände war großartig und die Stimmung ausgelassen. Auf vergleichbaren Open Air Veranstaltungen, die allerdings nicht frei zugänglich und kostenlos waren, kamen bisher maximal 150 Besucher. Während bei diesen „geschlossenen“ Veranstaltungen das Publikum auch fast ausschließlich aus Jugendlichen bestand, kamen zu Rock’n’Move sowohl Jugendliche als auch einige Vertreter des älteren Semesters, was uns sehr freute.  

Mit der Berichterstattung im Vorfeld und im Nachgang in der Presse sind wir sehr zufrieden. Teilweise mussten wir uns gar nicht aktiv um die Pressearbeit bemühen, sondern das Wittlager Kreisblatt rief uns an und fragte, ob es neues zu berichten gibt. Außerdem zeigte es sich als sehr positiv, dass wir bereits sehr frühzeitig eine Facebook Veranstaltung Rock’n’Move erstellt haben und hier stetig über die aktuellen Entwicklungen berichtet haben. Dadurch wurde die von uns erhoffte Zielgruppe immer wieder an die Veranstaltung erinnert, was dann ja auch schließlich dazu führte, dass viel Aktive und Besucher kamen.

Sehr gespannt warten wir auf das Imagevideo, dass wir zusammen mit dem Kameramann noch erstellen werden. Da wir drei GoPro’s und drei weitere Kameras im Einsatz hatten, verfügen wir über so viel Rohmaterial, dass die Erstellung des Imageclips noch einige Zeit dauern wird. Aber die Zeit werden wir uns nehmen, da das Video so gut werden soll, dass wir damit vielleicht Sponsoren für folgende Events gewinnen können. Außerdem wollen wir es auch der lokalen Politik vorführen, um zu zeigen, was wir alles bewegen. Vielleicht hilft es ja auch dabei, dass es in den Nachbargemeinden Bohmte und Ostercappeln in Zukunft auch jugendkulturelle Hot Spots gibt.

Bereits am Donnerstag, den 03.07.2014 besucht der Kinder- und Jugendausschuss der Gemeinde Bad Essen die Skateanlage, den Dirtpark und den Boulder Pool und bekommt diese Orte von uns präsentiert. Diese Gelegenheit wollen wir direkt nutzen, um auf unsere neuen Ideen und Überlegungen hinzuweisen. Wir planen einen alten Überseecontainer zwischen Dirtbahn und Skateanlage, der in Zukunft als Lager für unser Equipment fungieren kann und dessen Dach wir mit einem Geländer umranden wollen und uns somit eine Aussichtsplattform für unsere Sportstätten schaffen wollen.  

Zur Finanzierung des Projektes noch abschließend ein paar Erklärungen. Da das Projekt bereits durch das Jugendamt Bohmte gefördert wird, kann es nicht auch noch durch den Jugendring Osnabrücker Land gefördert werden. Deswegen taucht diese öffentliche Förderung aus dem Antrag nicht mehr auf. Die Kosten trägt Kinderhaus Wittlager Land e.V. aus Eigenmitteln. Generell liegen alle Positionen unter Kalkulation. Allerdings wurde bei der Planung der Veranstaltung nicht beachtet, dass vor Ort kein Strom liegt und für Bühne und Technik eine 32 A und eine 16 A Absicherung benötigt wird und diese weite Strecken überbrücken. Hierfür entstanden Zusatzkosten in Höhe von 643,35 € (Rechnung Hauber), wodurch die Einsparungen aus anderen Positionen wieder aufgebraucht werden.

 


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