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BotschafterInnen für Nachhaltigkeit

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27729 Hambergen
BotschafterInnen für Nachhaltigkeit
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Beschreibung
Wir sind eine Gruppe von Jugendlichen, die sich für das Thema "Nachhaltigkeit" interessieren. Wir haben uns zum Großteil im Rahmen eine Semianrs zu dem Thema kennengelernt  und wollten nun gern unser Wissen vertiefen und anhand eines Seminars erlernen, wie wir das Thema Nachhaltigkeit weitervermitteln können und auch mit Gruppen arbeiten können. Wir wollen uns weiterbilden, aber auch Bildungs initiieren. Dabei ist uns wichtig zu erlernen, wie kann man Bildungsprozesse organisieren und begleiten? Wie kann man Wissen durch spielerisches Lernen vermitteln? Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist uns dabei insbesondere ein wichtiges Thema, da es um die Zukunft unserer Welt und damit unsere persönliche Zukunft geht. Um die gelernten Sachen weiterzuvermitteln haben wir gemerkt, dass wir gerne noch tiefer in die Thematik eintauchen wollen und auch noch mal lernen möchten welche Methoden es gibt, wie man die anleiten kann und auch Produkte erstellen, die wir nutzen können, um unsere Gedanken weiterzugeben (Plakate, kleiner Video-Clip, etc.). Wir haben die Jugendbildungsreferentin aus dem Tagungshaus Bredbeck angesprochen, die damals das Seminar mit uns gemacht hatte, die uns bei unserem Vorhaben unterstützen wollte und sich auch bereit erklärte so eine Multiplikator/-innen-Schulung mit einer anderen Dozentin mit unserer Gruppe zu machen. Des weiteren haben wir in unserer Schule und der Jugendfreizeitstätte in der Nähe angefragt, ob es die Möglichkeit gibt, dass wir einen Rahmen bekommen, um Angebote für andere Schüler/-innen anzubieten. Auch diese wollten uns gerne unterstützen.

Wir haben uns also einen Plan zusammen mit der Jugendbildungsreferentin gemacht und besprochen, was wir in der Schulung alles lernen und ausprobieren wollen und ausgerechnet wie viel Geld wir für was brauchen. Wir haben weiter überlegt, wie so ein erstes Angebot aussehen kann und was wir für so eine Aktion bräuchten. Der Antrag wurde gestellt und das Seminar wurde zum 03.03. – 05.03.2013 angesetzt. Als zweite Dozentin haben wir Maike Strietholt angesprochen, eine junge Frau, die viele Seminare zu dem Themenfeld mit Jugendlichen macht und als Spezialgebiet Globalisierung und Klimawandel hat. Wir haben uns dann noch mit dem Alex von KLIMAktiv bei JANUN ausgetauscht und half uns auch mit einigen Methoden und Handbüchern aus, die wir für unsere geplante Aktionen einsetzen könnten. 

Das Intensivseminar begann am Montag in dem Tagungshaus Bredbeck und es nahmen alle 20 Leute aus unserer Gruppe teil. Wir hatten eine Begleitperson dabei und das Programm haben Mari, die Jugendbildungsreferentin, und die Maike Strietholt gestaltet. Nach der Zimmereinteilung in einem eigenen Unterkunftshaus, in dem wir als Gruppe allein waren und uns einrichteten, begann das Programm. Am ersten Tag begannen wir damit gemeinsam zu sammeln, was wir von dem Seminar erwarten, was wir gerne lernen und ausprobieren wollen und mit welchem Ergebnis wir am Ende rausgehen wollen. Diese wurden in Kleingruppen gesammelt und vorgestellt. Zusammengefasst waren drei Hauptpunkte deutlich: Vertiefung des Themas, Methodenkenntnisse und Produkte mit denen wir eigene Aktionen machen können, Spaß und Stärkung des Gruppenzusammenhalts.

Bei einem nachfolgenden Staffellauf zu den Themen „Klimawandel“, „Konsum“ und „soziale Gerechtigkeit“ in drei Kleingruppen wurden unsere Kenntnisse in dem Bereich abgefragt, damit entstand bereits eine breite Brainstorming Sammlung, die den Umfang des Bereichs rundum Nachhaltigkeit umfasste. Weiter ging es an dem Tag mit zwei Planspielen („Kampf um Geld und Macht“ und das „Mandelspiel“). Bei beiden konnten wir in Rollen schlüpfen und uns in verschiedene Szenarien hineinversetzen. Bei der Übung „Kampf um Geld und Macht“ ging es darum wie Reichtum und politische Einflussmöglichkeiten miteinander verknüpft sind. Bei dem Mandelspiel wurden wir zugeteilt in Arbeitgebende, Arbeitende und Arbeitslose – das ganze spielte sich parallel in Deutschland und in China ab. Es wurde viel produziert (Computer ausgeschnitten) und die Produkte an dem Markt zu verkaufen. Die Veränderungen beim Markt führte zu großen Schwierigkeiten bei den Betrieben, so dass auch Leute entlassen wurden. Im Anschluss diskutierten wir lange über Arbeitsbedingungen, Stress auf dem Arbeitsmarkt, Globalisierung und dem Einfluss des Marktes. Maike Strietholt berichtete über die Entwicklungen auf dem Kaffee-Markt und den damit verbundenen Schwierigkeiten für die Kaffee-Produzenten. Die Übungen führten auch in den Pausen weiter zu Diskussionen.

Im Anschluss haben wir Bereiche in der eigenen Lebenswelt gesammelt, in denen wir selber Möglichkeiten sehen nachhaltiger zu handeln, diese stellten wir uns gegenseitig vor. Am Abend schlossen wir mit dem Film „Blood in the mobile“ ab.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Aktionismus. Angetrieben von den Erfahrungen und Erlebnissen vom Vortag waren wir nun motiviert selber Sachen zu entwickeln, wo wir auch anderen jungen Leuten die gleichen Kenntnisse und Erfahrungen geben konnten. Wir sammelten in einem Brainstorming Ideen und Aktionen rund um das Thema und teilten uns dann in Kleingruppen ein, die bis zum Nachmittag dann daran arbeiteten. Folgende Aktionen wurden vorbereitet: Ein Comic-Strip erstellen zum Thema Fair-Trade-Kleidung, ein Common-Craft-Style Video zum Thema „Nachhaltigkeit“, Plakate zum Thema „Klimawandel“ und eine Gruppe arbeitete sich in die Anleitung einer Gruppenübung zu dem Thema ein. Die beiden vom Team kamen hier und da dazu und unterstützten uns bei der Umsetzung. Nach dem Kaffee und Kuchen kamen wir noch mal zusammen und die erste Gruppe führte mit uns das „Weltspiel“ durch bei dem wir uns als Gruppe auf einer Weltkarte in Relationen verteilen mussten (Bevölkerung), dann Stühle (Kapital), Luftballons (Energieverbrauch). Die Auswertung wurde auch von der Gruppe geleitet. Am Ende gaben wir noch Feedback zu der tollen Übung. Am Abend stellte uns das Team noch weitere Bewegungen vor, die es schon zu dem Thema gibt, z.B: Kleiderkreisel, Tauschringe, Verleihplattformen, Car Sharing, Gemeinschaftsgärten, Urban Gardening. 

Am letzten Tag arbeiteten wir weiter an unseren kleinen Projekten und trafen uns nach zwei Stunden zu einer Generalprobe zusammen. Wir hatten nun die Aufgabe unsere Produkte und Aktionen so vorzustellen als wären wir eine neue Gruppe von Jugendlichen, die noch kein Vorwissen zu dem Thema hat. Jede Präsentation war ein großer Applaus wert und einzelne Unsicherheiten wurden im Team aufgefangen. Zum Abschluss wurde das gesamte Seminar noch mal ausgewertet und uns hat es allen sehr gut gefallen. Da wir selber sehr viel machen konnten und unserer Erwartungen erreichen konnten waren wir sehr zufrieden. 

Gleich im Anschluss haben wir nach Möglichkeiten gesucht das Gelernte weiterzugeben. Wir sind zu Schulleitung, SV, Jugendfreizeitstätten gegangen und bekamen schnell in der Schule KGS Hambergen die erste Möglichkeit. Im Rahmen eines Projekttages konnten wir unsere Ergebnisse und Aktionen mit ersten Gruppen durchführen. Jüngere Schülerinnen aber auch einige Lehrer und Eltern kamen zu unserer offenen Aktion und schauten sich unsere Plakate und Videos an, probierten Fair-Trade-Schokolade und machten bei dem Weltspiel mit. Im kleineren Rahmen wurden einzelne Ergebnisse noch mal einer kleineren Gruppe vorgestellt (z.B. in der Jugendfreizeitstätte Hambergen). Es ist ein gutes Gefühl auch andere auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen und sie aufzurütteln. Auch wir werden weiter an dem Thema dran bleiben.

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Gruppe: BotschafterInnen für Nachhaltigkeit

21.11.2013 Unser Projekt

Nach einer gemeinsame Fortbildung im letzten Jahr zum Thema „Nachhaltigkeit“ bei der wir uns kennengelernt haben und uns für das Thema begeistert haben, wollten wir unbedingt dazu weiter arbeiten. Wir fanden es sehr wichtig, die...[mehr]

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