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Taschenkontrolle

Autor Nachricht
Verfasst am: 07. 11. 2009 [15:59]
Andy93
Dabei seit: 19.10.2009
Beiträge: 26
Und ob der Jugendliche in dem Fall, daß er wirklich Alk mithat, dadurch tatsächlich bewußt mein Vertrauen mißbraucht hat, würde ich auch nicht so schnell sagen und ihm dann meinerseits mit dem Entzug des Vertrauens kommen, wie Du das zu tun scheinst. Mein Vertrauen ist dadurch noch lange nicht hin.


Ich sehe das zwiespältig, da mein Vertrauen zwar nicht war genommen wurde aber auf der anderen Seite das mit dem Alk. Was ist wenn was passiert, dann haften wir als Gruppenleiter dafür!
Also ich würde mit dem Jugendlichen erstmal reden und ihn fragen, ob er alk. mit hat. Wenn das so seien sollte, dann würde ich Ihnen den Alk. abnehmen und ihn sicher verwahren und ihm am ende der Freizeit ihnen wieder zurück geben ( wenn die über den Alter sind, was sie gekauft haben icon_biggrin.gif ) Desweitern würde ich Ihn auf die Regeln darauf hinweißen, die mann am 1ten tag besprochen hat.

Keine Ahnung, ob jeder so handeln würde und ob das Rechtens wäre. Dies würde mich aber auch interessieren
Gr. Andre
Verfasst am: 08. 11. 2009 [00:05]
Zacki
Dabei seit: 25.07.2005
Beiträge: 10
Sebastian schrieb:

Zacki schrieb:

Also ist das Vertrauen eh hinüber.


Hä?! Ich denke an den Fall, daß sich der Verdacht nicht erhärtet und ich womöglich dafür die Polizei bemühen mußte.


Also ich war von der Situation ausgegangen, dass sich der Verdacht erhärtet. - Ich würde auch erst dann der Polizei Bescheid geben wenn der Verdacht erhärtet ist und nicht einfach so.

@sasaj1999@gmx.net: Da das hier keine Rechtsberatung ist, würde ich mich woanders nochmal absichern, wenn du unsicher bist. Ansonsten würde ich glaube ich auch so handeln - wobei das Alter der Teilnehmer/Innen eine wichtige Rolle spielt. Den Alk sollte man aber nicht vernichten sondern (wenn die Teilis zu jung dafür sind) dann den Eltern übergeben.
Verfasst am: 09. 12. 2009 [21:28]
Waage1880@t-online.de
Dabei seit: 06.11.2009
Beiträge: 10
Hallo Leute, um nochmals etwas beizuseuern.

Minderjährige Jugendliche
Als Erstes sollte der Jugendleiter / die Aussicht klären, was für ein Tatbestand vorliegt (Alkoholbesitz, Waffenbesitz, Diebstahl, Sonstiges). Dann sollte geprüft werden, ob eine Gefahr nach û§ 2 Nr. 1 und 4 Niedersächsiches Gesetz über die Sicherheit und Ordnung (Nds. SOG) vorliegt. Bei Alkohol- und Waffenbesitz geht eine Gafahr im Sinne des Nds. SOG hervor, einmal, die Schädigung von Leib und Leben, sowie illegaler Waffenbesitz nach dem Waffengesetzt. Hier darf sofort gehandelt werden, zum Beispiel durch Sicherstellung und Begrenzung. Polizei "kann" man rufen. (Bei Einsicht aber nicht notwendig.)

Handelt es sich aber um einen Diebstahl im klassischen Sinne (ohne Körperverletzungen), liegt keine Gefahr nach dem Nds. SOG vor, somit darf man nicht einschreiten. Nach den û§û§ 22 und 23 Nds. SOG muss dazu die Polizei gerufen werden. Sollte sich dann ein Verdacht erhärten, können Strafen nach dem Strafgesetzbuch û§û§ 38 ff. verhängt werden.

Das sollte man allen klar machen. Meine persönliche Meinung ist, dass ab und zu auch nur mal ein guter Zuspruch unter vier Augen helfen kann. Dabei sollte der Jugendleiter immer bestimmend und trotzdem neutral auftreten, Wut oder ûrger außenvorlassen und trotzdem gute Informationen haben.

mfg
Dennis
Verfasst am: 17. 12. 2009 [06:31]
Rouafo
Dabei seit: 17.12.2009
Beiträge: 3
Hier wurde ein Eintrag gelöscht, da sich der User abgemeldet hat
Verfasst am: 17. 12. 2009 [06:35]
Rouafo
Dabei seit: 17.12.2009
Beiträge: 3
Hier wurde ein Eintrag gelöscht, da sich der User abgemeldet hat
Verfasst am: 14. 01. 2010 [14:52]
m-pohl@online.de
Dabei seit: 08.01.2010
Beiträge: 14
also ich hab ganz frisch den und uns wurde gesagtdas man nicht selber das machen darf nur mit einstimmung der person aber mit zeugen am bessten ein zweiten jugendleiter dazu holen oder die eltern anrufen oder dem sagen er möge einmal die tasche auspacken da ihr was gehört habt wa ihr nach gehen möchtet...

LG Michi
Verfasst am: 24. 04. 2011 [17:37]
MiToKo
Dabei seit: 06.06.2010
Beiträge: 2
Bei uns gab es mal den Fall, dass Jugendliche auf der Konfifreizeit Alk mit hatten. Den genauen Ablauf weiß ich nicht, war zu der Zeit noch kein Mitarbeiter sondern ein Teilnehmer. Auf jedenfall hat unser Pastor die Jungen gebeten die Taschen zu zeigen wegen eindeutigen Verdacht auf Alk. Wenn ich mich richtig entsinne hätte er sonst die Eltern gerufen (Das Freizeitheim wo wir waren, war nur 10 Min mit dem Auto entfernt) und die hätten es dann nachgucken können. Die Jugendlichen haben die Taschen auch vorgezeigt und wurden dann für die Nacht nach Hause geschickt, den Rest haben sie aber mitgemacht.
Verfasst am: 29. 05. 2012 [14:38]
nightlight234
Dabei seit: 09.06.2010
Beiträge: 1
Hatte letzens eine Schulung wo es eigentlich um Kindeswohlgefährdung ging durch das Jugendamt und den Kreisjugendring. Unter anderem ging es dann auch darum ob man eine Taschenkontrolle durchführen darf es ging in dem Fall einerseits um Alkohol andrerseits um Zeitschriften bzw. Filmchen mit jugendgefährdenden Inhalten worüber sich bereits andere Teilnehmer beschwert hatten.

Uns wurde gesagt man darf die Teilnehmer dazu auffordern ihre Taschen vor den Augen der Mitarbeiter zu öffnen und vollständig zu entleeren wenn diese der Aufforderung nicht nachkommen an die Regeln der Freizeit an die sie sich ja laut Reisevertrag zu halten haben erinnern und sie erneut auffordern eventuell au mit dem Hinweis das wenn sie die DInge nicht offen legen bzw abgeben sich nicht an regeln halten und im schlimmsten Fall nachhause fahren müssen. Außerdem wurde uns geraten einzeln mit den Kindern/Jugendlichen das zu verhandeln und wenn möglich unbedingt zwei Mitarbeiter dabei zu haben.
Die Taschen einfach zu durchsuchen ist rechtlich nicht okay.



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