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Rechtsgrundlage für Erstattung von Verdienstausfall

Autor Nachricht
Verfasst am: 11. 06. 2009 [09:41]
Kuschi
Themenersteller
Dabei seit: 26.10.2008
Beiträge: 6
Hallo,

ich fahre dieses Jahr wieder auf eine zweiwöchige Kinderfreizeit. Einzige Unterschied zu letztem Jahr: Ich soll für die 10 Arbeitstage Verdienstausfall bekommen.

Nun habe ich den "Antrag auf Erstattung von Verdienstausfall bei Veranstaltungen und Maßnahmen der Jugendarbeit" (Ja, ein toller Name für den Antrag ;-p) bei meinem Arbeitgeber eingereicht und dieser ist damit nun ein 'wenig' überfordert.

Bevor ich ihm aber nun schreibe wie es genau läuft meine Frage. Wer kann mir sagen wo genau die rechtlichen Grundlagen für den o.g. Antrag stehen.

Hat vielleicht von Euch schon jemand Erfahrung mit diesen Dingen?

PS: Achja, der Antrag wird vom LJR herausgegeben.
Verfasst am: 11. 06. 2009 [11:07]
bjoern.bertram
Dabei seit: 23.05.2008
Beiträge: 245
Hallo,
die Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Ich vermute, du kommst aus Niedersachsen?! Dann wende dich bitte zunächst einmal an den Jugendverband, für den du die Freizeit teamst. Wenn die die Fragen deines Arbeitgebers nicht beantworten können, dann sollte der mal direkt beim LJR anrufen und mit Frau Koch die offenen Fragen klären (0511/5194510).
Verfasst am: 24. 06. 2009 [21:51]
Michi87
Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 1
Hallo, icon_wink.gif

ich habe eine Frage zum ungefähr gleichen Thema.

Ich bin Jugendleiter in meiner Ortsgruppe der DLRG.
In den Sommerferien findet eine Sogennate Jugendwachwoche im Wasserrettungsdienst statt.
Hier sollen Jugendliche an den Wasserrettungsdienst herangeführt werden.
Da ich im öffentlichen Dienst bin habe ich versuch Sonderurlaub zu bekommen. Jedoch habe ich es zunächst über einen anderen Weg versucht. Ich habe zuerst den Antrag als Rettungsschwimmer gestellt und das ich an dem Termin da sein muss.
Dieser Antrag wurde zunächst mal anerkannt, jedoch mit Verdienstausfall.
Gibt es eine möglichkeit, dass ich Sonderurlaub ohe Verdienstausfall bekommen kann, wenn ich sage, dass es eine Jugendveranstalteung ist?

Bitte gebt mir einen Rat an wen ich mich wenden kann in NRW.

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Die Zeit ist sehr knapp!

Liebe Grüße

Michi icon_lol.gif
Verfasst am: 25. 06. 2009 [01:48]
Kuschi
Themenersteller
Dabei seit: 26.10.2008
Beiträge: 6
Hallo Michi,

im öffentlichen Dienst hast Du natürlich gute Chancen SU zu bekommen (meiner ist übrigens durch).

Du solltest natürlich ganz offen mit Deinen vorgesetzten sprechen, und nicht irgendeinen anderen Grund vorschieben.

Wenn ich mich recht erinnere ist SU eine Ländersache. Angestellte im öffentlichem Dienst haben aber, glaube ich, einen Anspruch darauf. Ich werde morgen nochmal genau nachsehen.

LG
Kuschi
Verfasst am: 28. 06. 2009 [19:54]
bendel
Dabei seit: 05.06.2005
Beiträge: 33
Im öffentlichen Dienst sollte das wirklich kein Problem sein, bei Beamten ist das dann aber noch mal ein wenig anders.
Allerdings ist das Verfahren im öffentlichen Dienst anders. Normalerweise beantragt man ja beim Arbeitgeber unbezahlten Sonderurlaub und bekommt den Verdienstausfall dann vom Landesjugendamt erstattet. Der der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst aber ja sowieso der Staat ist, kann man hier auch direkt bezahlten Sonderurlaub beantragen, aber halt nicht mit dem Standard-Formular.
Verfasst am: 01. 07. 2009 [12:05]
Troll23
Dabei seit: 01.07.2009
Beiträge: 1
Hallo Zusammen,

ich bin im öffentlichen Dienst beschäftigt und das beim Bund. Ich habe erhebliche Probleme Sonderurlaub zu bekommen. Hier in Hessen sind 12 Tage laut Gesetz möglich. Hier stellt sich aber meine Anstalt quer. Ich Arbeite indirekt beim Bundesministerium der Finanzen. Weiß jemand ob es da regelungen gibt?

PS. Man wollte mich schon rauswerfen weil ich letztes jahr auf den Sonderurlaub gedrängt habe. banghead.gif
Verfasst am: 02. 07. 2009 [08:18]
bjoern.bertram
Dabei seit: 23.05.2008
Beiträge: 245
Hallo,
für den Sonderurlaub gibt es tatsächlich unterschiedliche Regelungen:
- für BUNDESbeamte gibt es eine Verordnung vom 25.04.1997 (Gesetzblatt 28/97)
- für LANDESbeamte gibt es i.d.R. Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes
- für Angestellte im öffentlichen Dienst, gibt es Regelungen im TVÖD bzw. TVL. Diese sind leider tlw. schlechter als vorher im BAT. Tlw. haben aber die Länder (z.B. Niedersachsen durch einen Erlass die alte Regelung fortgeführt.
- Für alle anderen Arbeiter, Angestellten,.. gibt es auch jeweils ein Landesgesetz. Diese Freistellungsregelungen findet ihr bei vielen Bundesländern hier: http://www.juleica.de/19.0.html

Viele Grüße
Björn



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