Infos zum Start des Online-Verfahrens
Die Umstellung des Antragsverfahrens für die Juleica auf ein Online-Verfahre ist der wesentliche Bestandteil des bundesweiten Projektes zur Weiterentwicklung der Juleica.
Online-Antragsverfahren
Seit dem 1. April 2009 wird in Niedersachsen und in Berlin das Online-Verfahren erfolgreich in der Praxis getest.
Jeweils vorher findet in den Ländern die Ersterfassung möglichst aller am Antragsverfahren beteiligter Träger – die, die Juleicaanträge später prüfen und genehmigen - statt. Dies ist eine wichtige Grundlage für die Arbeitsfähigkeit der Datenbank.
Qualitätsstandards für die Ausbildung zur Erlangung der Juleica
Die Jugend- und Familienminister(innen) legten bei ihrer Konferenz in Bremen am 4./5.06.2009 bundesweit einheitliche Qualitätsstandards für die Jugendleiter/innen-Card (Juleica) fest. Die Qualifizierung zum Erwerb der Juleica umfasst demnach mindestens 30 Zeitstunden. Außerdem müssen Jugendleiter(innen) nachweisen, dass sie ausreichend Kenntnis in Erster Hilfe haben. Die Länder können jedoch auch weiterhin einen größeren Stundenumfang verlangen.
Steigerung der Attraktivität
Die öffentliche Präsentation des neuen Designs der Juleica ist gleichzeitig Auftakt für mehrere öffentlichkeitswirksame Aktivitäten rund um die Juleica im nächsten Jahr. Das entsprechende detaillierte Konzept für eine Kommunikationskampagne wird derzeit erarbeitet.
Das Ziel dieser Kommunikationskampagne ist es, vor allem das neue Online-Antragsverfahren vorzustellen und das neue Design der Juleica bekannt zu machen. Gleichzeitig werden innerhalb der Kampagne die bundesweiten Qualitätsstandards für die Ausbildung in die Öffentlichkeit transportiert. Begleitend wird zudem Sinn und Zweck der Juleica beschrieben sowie das Ehrenamt als eine tragende Säule der Jugendarbeit dargestellt. Zielgruppen der Kampagne sind sowohl die breite Öffentlichkeit als auch die Jugendleiter/innen, die Träger sowie potenzielle Unterstützer/innen der Juleica (Kommunen, Unternehmen).
Neues Design der Juleica
Am 29. Januar 2009 wurde die sichtbarste Veränderung der Juleica vorgestellt: Das neue Design der Karte.
Daten für die Wissenschaft
Mit Hilfe des neuen Online-Antragsverfahrens werden zukünftig neben den notwendigen Daten für die Antragstellung, weitere statistische Daten auf freiwilliger Basis erhoben. Die entsprechenden Fragen am Ende des Antragsverfahrens können, müssen aber nicht durch den/ die Antragsteller/in beantwortet werden. Die Antworten werden ausschließlich statistisch erfasst. Eine Zuordnung zu den einzelnen Antragsteller/innen ist niemandem (auch nicht den beteiligten Trägern) möglich.
Diese anonymen, statistischen Daten werden der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendhilfestatistik der Uni Dortmund und des DJI (AKJStat) zur Verfügung gestellt, die auch bisher die Juleica-Statistik erstellt. Sie stehen der Arbeitsstelle für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung. Einmal im Jahr wird die Arbeitsstelle in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundesjugendring eine wissenschaftliche Auswertung der Daten veröffentlichen (Arbeitstitel: Juleicareport).
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